Briefmarke digital kaufen: Wann WebStamp oder SMS-Briefmarke passt

Lesedauer: 5 Min – Beitrag erstellt: 3. November 2026, zuletzt aktualisiert: 3. November 2026
Transparenz: Bei der Erstellung dieses Beitrags kam generative KI zum Einsatz.

WebStamp passt, wenn du das Porto am Computer vorbereiten und den Frankiervermerk ausdrucken kannst. Eine Handy-Lösung mit handschriftlichem Code eignet sich eher für einen einzelnen, passenden Brief ohne Drucker. Ob die frühere SMS-Briefmarke noch angeboten wird und welche Sendungen unterstützt werden, solltest du unmittelbar vor dem Kauf bei der Schweizerischen Post prüfen; als mobile Alternative kann je nach Angebot die DigitalStamp-Funktion der Post-App massgeblich sein.

WebStamp ist für planbare und wiederkehrende Post gedacht

Bei WebStamp erstellst du die Frankierung online und druckst sie auf Papier, Etiketten oder direkt auf ein geeignetes Couvert. Das Verfahren ist besonders praktisch, wenn du mehrere Briefe vorbereitest, Absender- und Empfängerangaben sauber übernehmen möchtest oder unterschiedliche Versandarten auswählen musst.

Der wesentliche Vorteil liegt in der Vorbereitung am Bildschirm. Gewicht, Format, Versandgeschwindigkeit und allfällige Zusatzleistungen lassen sich vor dem Ausdruck passend zur Sendung wählen. Damit eignet sich WebStamp nicht nur für einen spontanen Standardbrief, sondern auch für Haushalte, Vereine oder kleine Betriebe mit wiederkehrender Briefpost.

  • Du hast einen funktionierenden Drucker und geeignetes Papier oder passende Etiketten.
  • Du möchtest mehrere Sendungen nacheinander frankieren.
  • Du musst zwischen verschiedenen Formaten oder Versandarten wählen.
  • Du willst Adressierung und Porto in einem vorbereiteten Arbeitsgang erledigen.

Die Grenze ist offensichtlich: Ohne brauchbaren Ausdruck lässt sich WebStamp nicht sinnvoll verwenden. Ein schlecht lesbarer, abgeschnittener oder verkleinerter Frankiervermerk kann die maschinelle Verarbeitung erschweren. Drucke ihn in der vorgesehenen Grösse und kontrolliere, ob alle Bestandteile vollständig und deutlich sichtbar sind.

Die SMS-Briefmarke war eine Lösung für einzelne Briefe ohne Drucker

Das Grundprinzip der SMS-Briefmarke war auf spontane Einzelsendungen ausgerichtet: Porto per Mobiltelefon kaufen, einen erhaltenen Code auf das Couvert schreiben und den Brief einwerfen. Diese Lösung war damit einfacher als WebStamp, aber üblicherweise stärker auf bestimmte Briefarten, Formate und Versandprodukte begrenzt.

Bei solchen digitalen Codes sind drei Punkte entscheidend: Der Dienst muss noch verfügbar sein, die Sendung muss zur unterstützten Produktklasse passen und der Code muss innerhalb seiner Gültigkeit korrekt übertragen werden. Frühere Bestellnummern, Schlüsselwörter, Preise oder Gültigkeitsfristen solltest du nicht aus älteren Anleitungen übernehmen. Mobilfunkabrechnung und Postangebot können sich verändern.

Öffne vor einer geplanten Nutzung den Bereich Briefe versenden der Schweizerischen Post und suche dort nach SMS-Briefmarke. Wird diese Bestellart nicht mehr aufgeführt, prüfe in der Post-App die Funktion DigitalStamp. Sie verfolgt einen ähnlichen Zweck, ist aber nicht automatisch mit dem früheren SMS-Dienst gleichzusetzen.

Die passende Wahl ergibt sich aus vier Fragen

  1. Hast du einen Drucker? Falls ja, ist WebStamp meist die vielseitigere Wahl. Ohne Drucker kommt nur eine verfügbare mobile Frankierung mit Code infrage.
  2. Wie viele Briefe möchtest du versenden? Für mehrere vorbereitete Sendungen ist WebStamp übersichtlicher. Ein Code vom Handy lohnt sich eher für einen einzelnen Brief.
  3. Ist es ein gewöhnlicher Brief? Bei abweichendem Format, höherem Gewicht, Auslandpost oder gewünschten Zusatzleistungen solltest du WebStamp oder eine Postfiliale wählen, statt von der Eignung eines mobilen Codes auszugehen.
  4. Kannst du das Format und Gewicht sicher bestimmen? Bei Unsicherheit hilft das Nachmessen und Wiegen. Eine digitale Frankierung korrigiert eine falsch gewählte Portostufe nicht automatisch.

Drei typische Situationen und die sinnvolle Lösung

Ein einzelner Brief liegt abends versandbereit da

Fehlt eine physische Briefmarke und steht kein Drucker zur Verfügung, ist eine in der Post-App angebotene DigitalStamp-Funktion die naheliegende Option. Prüfe vor dem Kauf, ob Format, Gewicht, Ziel und Versandart unterstützt werden. Wird nur eine alte Anleitung zur SMS-Briefmarke gefunden, ist das noch kein Beleg dafür, dass der SMS-Kauf weiterhin funktioniert.

Anleitung
1Hast du einen Drucker? Falls ja, ist WebStamp meist die vielseitigere Wahl. Ohne Drucker kommt nur eine verfügbare mobile Frankierung mit Code infrage.
2Wie viele Briefe möchtest du versenden? Für mehrere vorbereitete Sendungen ist WebStamp übersichtlicher. Ein Code vom Handy lohnt sich eher für einen einzelnen Brief.
3Ist es ein gewöhnlicher Brief? Bei abweichendem Format, höherem Gewicht, Auslandpost oder gewünschten Zusatzleistungen solltest du WebStamp oder eine Postfiliale wählen, ….
4Kannst du das Format und Gewicht sicher bestimmen? Bei Unsicherheit hilft das Nachmessen und Wiegen. Eine digitale Frankierung korrigiert eine falsch gewählte Portostufe ….

Du verschickst Einladungen oder Rechnungen

Bei mehreren gleichartigen Couverts spielt WebStamp seine Stärke aus. Du kannst die Sendungen gesammelt vorbereiten und jeden Ausdruck vor dem Aufkleben beziehungsweise Bedrucken kontrollieren. Achte darauf, dass nicht versehentlich derselbe Frankiervermerk mehrfach verwendet wird, sofern das System für jede Sendung einen eigenen Vermerk erzeugt.

Der Brief ist schwer, gross oder für das Ausland bestimmt

Hier ist eine eingeschränkte Handy-Frankierung nicht die sichere Standardwahl. Ermittle Format, Gewicht und Zielland und wähle bei WebStamp nur eine ausdrücklich passende Versandart. Bleiben Zweifel, ist die Aufgabe in einer bedienten Postfiliale sinnvoller als ein Code, dessen Geltungsbereich nicht eindeutig zur Sendung passt.

Vor dem Bezahlen diese Angaben abgleichen

Die Bezeichnung digital sagt nichts darüber aus, ob das gewählte Porto für deinen Brief ausreicht. Der Kauf sollte erst erfolgen, wenn folgende Angaben zusammenpassen:

  • Zielland und gewünschte Versandgeschwindigkeit
  • Format und Abmessungen des Couverts
  • Gesamtgewicht einschliesslich Inhalt und Couvert
  • unterstützte Zusatzleistungen, falls du einen Nachweis oder eine besondere Behandlung benötigst
  • Gültigkeit und richtige Platzierung des Ausdrucks oder Codes

Massgeblich sind die Angaben, die beim Kauf im WebStamp-Bereich beziehungsweise in der Post-App angezeigt werden. Dort erkennst du auch, welche Versandprodukte tatsächlich auswählbar sind. So vermeidest du, eine frühere SMS-Lösung mit einer gegenwärtig angebotenen App-Funktion oder einen einfachen Briefcode mit einer umfassenderen Online-Frankierung zu verwechseln.

WebStamp oder mobile Frankierung: die kurze Entscheidung

Wähle WebStamp für mehrere Briefe, unterschiedliche Versandoptionen oder eine sorgfältige Vorbereitung am Computer. Nutze eine mobile Code-Lösung nur für eine ausdrücklich unterstützte Einzelsendung, wenn du keinen Drucker zur Hand hast. Erscheint die SMS-Briefmarke nicht mehr als bestellbare Option, suche nicht nach alten SMS-Befehlen, sondern prüfe die DigitalStamp-Funktion der Post-App oder gib den Brief in einer Postfiliale auf.

Checkliste
  • Du hast einen funktionierenden Drucker und geeignetes Papier oder passende Etiketten.
  • Du möchtest mehrere Sendungen nacheinander frankieren.
  • Du musst zwischen verschiedenen Formaten oder Versandarten wählen.
  • Du willst Adressierung und Porto in einem vorbereiteten Arbeitsgang erledigen.

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